Poesie


Cynthia with Magnolia

Ach ihr zauberhaften Momente des Lebens,
wenn es euch nicht gäbe, 
die entrücken aus dem Alltag, mich
die verzücken in der Stunde.
Da, wo das Herz schneller schlägt als sonst.
Momente, 
die dir ein Lächeln zeichnen 
ins Gesicht zeichnen.

Ach, wenn es diese Momente nicht gäbe,
Das Leben nur den Alltag hätte,
wie trist und grau die Landschaft wär.
Verliebt in den Augenblick, 
gleich darauf der süßliche Schmerz,
ungestillte Sehnsucht nach mehr,
ach, kreatives Schaffen hilft.
Fachen die Feuer der Lust.


Frederick aus dem Schweigeland

Worte finden,
die sanft wie Rosen all den Schmerz bedecken,
ganz besondere Worte, 
nur für dich allein, 
für das, was du in Deiner Sprachlosigkeit
geschützt und verborgen hältst.
Der lautlose Schrei
für immer im Schweigen begraben.
Worte finden, 
wo es nichts zu sagen gibt,
und dein Schweigen so viel mehr erzählt,
als alle Worte zusammen. 


MUTTER

Du Heldin, liebste Mutter,
aufgebrochen, die neue Welt zu erobern,
zurückgekehrt, 
und nicht willkommen. 
Heimat weder hier noch dort. 
Entwurzelt und sprachlos,
ausgeträumt der Traum, 
so schön war das Leben
nicht.

Traurig, dich so zu sehen.
die Mutigste und Tapferste von allen,
hängt zwischen den Welten,
kein Vor und kein Zurück.
Und ich dazwischen. 
Lass los.


Noch einen Kuss

 Liebesschmerz eignet sich so wunerbar
 zur Poesie.
 Er ist so süß wie bitter, also Zartbitterschokolade.
 Und irgendwie muss all die Energie,
 Die sich verströmen möchte, 
 bei dem, auf den man wohl gerade verzichten, 
 Ja irgendwo hin. 
 
 Diese deine Küsse,
 So schön und zärtlich, so tief und wild.
 Wären sie doch niemals geschehen!
 Ich müsst nicht leiden,
 Doch könnt ich dann auch nicht schreiben,
 Vom Küssen
 so wild, so zum Verlieben schön.
 
 Bin wohl in einen Honigtopf gefallen. 
 Hmm.
 Für heute stellen wir das Glas jetzt bitte zur Seite und schließen den Deckel.
 


Zum Abschied sag ich leise Danke

Hast mich enthoben aus dem Alltag,
mit deinen Liebessilben und Gedanken,
getragen in den Himmel, 
schwebend sinke ich langsam
auf das bunte Blumenwiesenfeld.

Bleib Dir verbunden,
ohne zu binden,
Freiheit.
Flieg durch die Lüfte 
wie eine Möwe, singe ein Abschiedslied
aus Dankessilben gewebt,
und genieße die eisigen Winde,
auf meiner Haut.

Lieben, 
einfach still weiterlieben,
Dich.

Grüß mir den Bach,
grüß mir die Nebel am See,
grüß mir die Wasernixe, wenn Sie dich ruft,
grüß mir die Berge, den tiefen Wald, 
den großen Baum.

Werde vermissen,
das geteilte Glück.
Habe einen Moment der Ewigkeit mit dir genossen.
Unvergessen bleibst Du mir.
Adieu!